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In China sind mehr als 150 Menschen bei Auseinandersetzungen zwischen Angehörigen der muslimischen Minderheit und den chinesischen Sicherheitskräften getötet worden. Trotz massiver Drohungen und Einschüchterungen gehen in der Provinz Xinjiang vor allem uigurische Frauen auf die Straßen, um für die Freilassung ihrer Angehörigen zu kämpfen, die im Zuge der Proteste willkürlich verhaftet wurden.
Auf der Solidaritätsdemonstration für ihre Landsleute machten rund 200 Vertreterinnen und Vertreter dieser Minderheit in München auf diese Situation in China aufmerkam. Vor dem Rathaus kritisierte auch Margarete Bause, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag, die Informationspolitik der Chinesischen Regierung, die nach ihrer Ansicht versucht, die Proteste der uigurischen Minderheit in China zu kriminalisieren.
In München leben insgesamt rund 500 Uiguren aus dem westlichen China. Sie setzen sich ähnlich wie die Tibeter für Autonomie und die freie Ausübung ihres islamischen Glaubens ein.
Im Vordergrund von links: Erkin Zunun vom Weltkongress der Uiguren, Margarete Bause und Asgar Can, stellvertretender Vorsitzender der uigurischen Gemeinde in München.