Margarete Bause, MdL

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13. Juli 2009

Diskussion beim Sabel Wirtschaftsforum

Sabel-Schulen550

Die Frage "Können wir uns eine verlorene Generation - eine Generation ohne Schulabschluss noch leisten?" hatte das Podium schon im Vorfeld der Diskussion im Mercedes Benz Tower einhellig verneint. Bei der Auseinandersetzung allerdings, wie wir es schaffen, dass nicht Jahr für Jahr rund zehn Prozent eines Jahrgangs die Schule ohne Abschluss verlässt, gingen die Lösungsansätze zum Teil auseinander. Als einen Lösungsweg forderte Margarete Bause eine längere gemeinsame Schulzeit, in der die Kinder nicht nur länger gemeinsam lernen ohne "aussortiert" zu werden, sondern auch in qualitativ hochstehenden Ganztagesangeboten besser gefördert werden. Eine gute Verbindung von Zuwendung schenken und Grenzen setzen, hält Kinder- und Familientherapeut Dr. Wolfgang Bergmann (2.v.l.)für nötig, damit Erziehen und Schule gelingen kann, aber auch einen entspechenden Freiraum für authentisches Erleben von Kindern und Jugendlichen, die heutzutage durch die starke Präsenz der Medien, aber auch durch die zum Teil zu intensive Obhut der Eltern einem hohen Druck aussetzt sind.
Michael Tibudd (2.v.r.), Wirtschaftsredakteur der Süddeutschen Zeitung, moderierte die Diskussionrunde, in der auch Lehrkräfte wie des Rektors der Gröbenzeller Volksschule, Wolfgang Lidel, aus der Praxis berichteten und die Verantwortung der Staatsregierung für eine bessere und gerechtere Bildung in Bayern anmahnten. Frank Jelitto (v.r.) betreut an der Sabel Akademie den Bereich Erwachsenenbildung.
Uwe Regnitz wies bei der Veranstaltung auf das Projekt der Siemens AG hin, in dem innerhalb jedes Ausbildungsjahrgangs Schülerinnen und Schüler in Berufsausbildungen aufgenommen werden, die sie allein auf Grund ihrer Notenbasis - durch das bisherige Assessementprocedere bei Siemens nicht beginnen könnten. Ebenfalls nicht auf dem Foto sind Jakob Grau, Geschäftsführer für Beschäftigung München GmbH sowie Siegrid Wittlieb, Gründerin des Projekts "Netzwerk für Ausbildungs in Gröbenzell - NAG", die kurzfristig aus Krankheitsgründen absagen musste.

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