Margarete Bause, MdL

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4. März 2010

Arbeitskreis "Demokratie und Kultur" auf Informationsreise nach London

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V.l.n.r.: Isabelle Maaßen, Sepp Dürr, Susanna Tausendfreund, Ulrike Gote, Christl Kamm, Christine Stahl,  Ilga Fink, Thomas Mütze, Margarete Bause und die Organisatorin der Reise, Patrizia Heidegger, die zugleich den Arbeitskreis "Demokratie und Kultur" der Landtagsfraktion koordiniert.

Abgeordnete und MitarbeiterInnen der grünen Landtagsfraktion haben sich in London informiert, wie gesellschaftliche Probleme in Großbritannien gelöst werden, und dabei auch Lösungsmöglichkeiten mit Vorbildfunktion für Bayern gefunden. Zum Beispiel die so genannte "Unabhängige Polizeibeschwerdekommission", eine Kommission, bei der Bürgerinnen und Bürger Beschwerde über polizeiliches Verhalten einlegen können, und die langfristig verständnis- und vertrauensbildend zwischen wirken soll. Einen Baustein dazu tragen auch die 'Bobbies' in London mit ihren Namensschildern bei. Abschreckend dagegen ist nach Einschätzung von Margarete Bause die flächendeckende Videoüberwachung. Diese werde ebenso wie die Vorratsdatenspeicherung in Großbritannien kontinuierlich erweitert, wie die Delegation im Innenministerium erfahren hat. Außerdem zeigten die hohen Studiengebühren und eine neoliberale Hochschulpolitik in Großbritannien ihre negative Folgen: So beklage der Vize-Präsident des King's College, dass die Studierenden sich inzwischen zu sehr als Kunden fühlten. Dieser Mentalität wolle man entgegenwirken, indem man sie stärker einbeziehe. Vorbildcharakter wiederum sah die Delegation in den innovativen Maßnahmen zur kulturellen Bildung und Museumspädagogik. Die Frage, welchen Beitrag Kultureinrichtungen zur Bildung leisteten, habe in Großbritannien einen enorm hohen Stellenwert. Dort  werden von der weltbekannten Tate Gallery schon Kleinkinder ganz selbstverständlich an das Museum herangeführt.

 

 

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