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München (sip). Angesichts des eskalierenden Streits in der schwarz-gelben Regierungskoalition haben die Landtagsgrünen den Umgang der Staatsregierung mit den Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise heftig kritisiert: "Anstatt endlich etwas für die Menschen zu tun, die um ihre Arbeitsplätze fürchten, ergehen sich CSU und FDP in immer wüsteren Fingerhakeleien", sagte die Fraktionsvorsitzende Margarete Bause. Es sei unsäglich, dass Ministerpräsident Seehofer und Wirtschaftsminister Zeil ihre wahltaktisch motivierte Hahnenkämpfe auf dem Rücken der Betroffenen austragen. "Bayern braucht endlich eine klare Linie, wie die besonders von der Krise betroffenen Regionen eine nachhaltige Perspektive bekommen können", forderte Margarete Bause. Stattdessen werde der Region Nürnberg-Fürth ein völlig unabgestimmtes Strukturprogramm versprochen, Niederbayern und seine angeschlagene Glasindustrie mit unausgegorenen Krisengremien abgespeist, die noch dazu parallel und damit ineffizient arbeiteten. Margarete Bause: "Angesichts derartiger Schlammschlachten, die sich die CSU-FDP-Regierung derzeit leistet und damit tagtäglich ihr Unvermögen unterstreicht, muss man sich wirklich fragen, welche Heilserwartungen damit von schwarz-gelb für Berlin ausgehen sollen?"