Wohnen in München muss bezahlbar sein!

Wohnen ist ein menschliches Grundbedürfnis. In München aber bald unerschwinglich. Die Explosion der Mieten und massive Probleme für viele Menschen sind Folgen einer verfehlten Politik. Wir brauchen wirksame Instrumente gegen die Zweckentfremdung und gegen Wohnraumspekulationen. Wohnen darf kein Luxus sein! Deshalb: Sozialen Wohnungsbau ankurbeln, Wohngeld anheben und Mietpreisbremse anziehen. Damit München für alle bezahlbar bleibt.

Slider

Aktuelles aus der Fraktion:

Mehr Informationen aus der grünen Landtagsfraktion zum Thema Kommunales und Wohnen


Meine Beiträge zum Thema:

  • Wohnen in München muss bezahlbar sein!

    29. Juni 2018

    Dieter Janecek und Margarete Bause erklären zum Mietrechtsantrag der grünen Bundestagsfraktion, „Die ständig steigenden Mietkosten werden für immer mehr Menschen in München zum existenziellen Problem! Die Mietpreisbremse der Berliner GroKo war bislang völlig wirkungslos, wie die vergangenen Jahre leider mehr als deutlich gemacht haben. Statt den Mietenwahnsinn zu stoppen und Menschen mit geringem und mittlerem Einkommen zu entlasten, hat die bisher existierende Mietpreisbremse nur zu einer Verlagerung des Angebots geführt. So haben sich die Inserate von möblierten – und damit von der Mietpreisbremse ausgenommenen – Wohnungen in München in den vergangenen vier Jahren fast verdoppelt.

    Um jetzt noch gegenzusteuern, braucht es dringend eine grundlegende Kurskorrektur. Die grüne Bundestagsfraktion legt mit ihren Mietrechtspaket einen umfassenden Vorschlag für eine wirksame, enger gefasste Mietpreisbremse, für eine klare Begrenzung von Mieterhöhungen in bestehenden Verträgen sowie Verbesserungen beim Kündigungsschutz und bei den Betriebskosten vor. Die Einführung von Gruppen- oder Verbandsklagerechten würde die Rechte von Mieterinnen und Mietern gegenüber Immobilienfonds und Aktiengesellschaften stärken.

    Um die Mietpreisbremse bei Wiedervermietung zu einem wirksamen Instrument umzubauen, muss zudem in Gebieten mit Wohnraummangel die zulässige Miethöhe von derzeit zehn Prozent auf fünf Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete sinken. Dadurch ergeben sich gegenüber der heutigen Mietpreisbremse deutlich gedämpfte Mieten, insbesondere bei der langfristigen Mietentwicklung – die vor allem in München zu einer sichtbaren Entspannung beitragen würden. Mieterinnen und Mieter einer 80qm-Wohnung in München würden dadurch um 600 Euro pro Jahr entlastet werden. Es wäre schön, wenn sich Bundesbauminister Seehofer endlich um die Probleme kümmern würde, die die Menschen in München wirklich umtreiben.“

    Weiterlesen
  • Grüne Radtour: München Nordost

    21. Mai 2017

    Am 27. Mai laden die Grünen Bogenhausen mit ihrer Bundestagskandidatin Margarete Bause und Stadtrat Herbert Danner zu einer Radtour durch das Neubaugebiet im Münchner Nordosten.
    Treffpunkt ist die Bushaltestelle Süskindstraße 14 Uhr (Karte:https://goo.gl/maps/zcjSpSRqCvM2 ).

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    Gemeinsam mit Angelika Pilz-Strasser (Vorsitzende des Bezirksausschusses) und Andi Baier (Fraktionssprecher) sollen die geplanten Städtebaumaßnahmen erörtert und diskutiert werden. Im Anschluss an die Radtour – oder bei schlechtem Wetter direkt ab 14.00 Uhr – besteht darüber hinaus die Möglichkeit zum ausführlichen Gespräch in der Dicken Sophie.

    Route:
    Von der Bushaltestelle Süskindstraße aus geht es in Richtung Trabrennbahn bis zur Rennbahnstr/Ecke Schichtlstr.. Anschließend zur Trainingsbahn und zum Hüllgraben bis wir über Brodersenstr/Ecke Dornacher Weg zu den geplanten Seen an der Glücksburger Str/Ecke Aröstr kommen. Am Ende der Tour kehren wir in der Gaststätte „Dicke Sophie“ ein.

    Weiterlesen
  • Eine Schuloase in Wohnungsnot

    13. Mai 2017

    „Berlin, du schöne Stadt“ singt der Chor der musisch-kreativen Aton-Schule im Schwabinger Westen. Das Lied ist Zufall – oder vielleicht doch nicht?  Auf jeden Fall passt es perfekt zu meinen Plänen nach der Bundestagswahl im Herbst München in Berlin zu vertreten. Heute besuche ich zusammen mit meiner SPD-Kollegin Isabell Zacharias die private reformpädagogische Ganztagsschule, weil die Mitgründerin und Schulleiterin Kamilla Hoerschelmann einen Hilferuf gestartet hat.  Die Schule sucht neue Räume, das Gebäude in der Infanteriestraße  wurde verkauft und soll abgerissen werden. Bis Mai 2018 muss ein neues Schulgebäude her. In München ist das alles andere als einfach.

    Eine Stunde lang werden wir durch die Räume geführt und mit jedem Einblick steigt die Begeisterung.
    Schnell ist mir klar, dass ich am liebsten selbst auf diese Schule gegangen wäre. Weiterlesen