Bildung

Grüne Bildungspolitik, das heißt für mich, die Kinder und nicht das Schulsystem in den Mittelpunkt zu stellen. Ich stehe für Schulen, die Mut statt Druck machen und dabei niemanden zurücklassen. Bildung ist ein Kinderrecht.

Asyl und Integration

Wer vor Krieg und Zerstörung flieht, soll bei uns Schutz und auch eine neue Heimat finden. Damit Integration langfristig gelingt, setzen wir Grüne auf frühzeitige Sprach- und Bildungsangebote sowie einen raschen Zugang zum Arbeitsmarkt.

Saubere Energie

Mit einer sicheren, sauberen und unabhängigen Energieversorgung kann sich Bayern dauerhaft von den Risiken der Atomenergie und der schmutzigen Kohlekraft befreien und dabei auch wirtschaftlich profitieren. 100% Erneuerbare Energien bedeuten 100% Investition in unsere Heimat und in die Zukunft unserer Kinder.

Gesunde Ernährung und Landwirtschaft

Was auf den Teller kommt, entscheidet Ihr! Vom ökologischen Anbau über artgerechte Tierhaltung bis hin zum Verbraucherschutz beim Einkaufen: Eine nachhaltige Landwirtschafts- und Ernährungspolitik geht uns alle an.

"Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du."

 

 

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

 

diese Weisheit Mahatma Gandhis ist ein treffendes Motto für meine politische Erfahrung: Denn seit fast 30 Jahren kämpfe ich zusammen mit den bayerischen Grünen für Ökologie und Gleichberechtigung, für Nachhaltigkeit und Teilhabe, für Vielfalt, Toleranz und Demokratie. Viele grüne Konzepte sind heute Wirklichkeit geworden, an anderen arbeiten wir!

Wir sind noch nicht am Ziel, aber auf einem guten Weg.

 

Ich freue mich über Begegnungen und Austausch mit Ihnen bei Veranstaltungen vor Ort, in meinem Blog, auf Twitter oder auf meiner Facebook-Seite.

 

Ihre

Margarete Bause

 


 

  • Zum Wirtschaftsempfang, statt zum Papst

    30. Juni 2016

    Cem Özdemir: Schlug eine Einladung des Papstes aus, um zum Sommerempfang „Grüne Wirtschaft“ zu kommen

    Es ist Tag null nach dem Brexit. Vor gerade einmal zwölf Stunden liefen die Agenturmeldungen, die das bis dahin Undenkbare verkündeten, über die Nachrichtenticker. Keine sechs Stunden ist es her, dass Noch-Premier David Cameron seinen Rücktritt verkündete. Es ist ein trauriger Tag für Europa. Ein historischer – nicht nur für den Kontinent, sondern für die ganze Welt. Quer um den Erdball wird das Ergebnis kommentiert, werden Deutungen vorgenommen, wird versucht Ruhe in die ohnehin turbulente Welt der Börsen und Aktienmärkte zu bringen. Doch wie es mit Großbritannien weitergeht, welche Konsequenzen ein Ausscheiden auf Europa haben wird und auch welche wirtschaftlichen Auswirkungen zu erwarten sind, ist zum jetzigen Zeitpunkt reine Spekulation. Der Klärungsbedarf sowie die Suche nach Antworten auf all die drängenden Fragen, ist also enorm und so verwundert es nicht, dass die Filiale der GLS Bank trotz hochsommerlicher Temperaturen jenseits der 30° bei meinem vierten Sommerempfang „Grüne Wirtschaft“ bis auf den letzten Platz gefüllt ist. Weiterlesen

  • Nein zur Nordtangente!

    13. Juni 2016

    Passau Nordtangente

    Ich stehe auf der wunderschönen alten Holzbrücke kurz vor der Halser Ilzschleife in Passau. Es ist ruhig hier, friedlich. Man hört vielstimmiges Vogelgezwitscher und das beruhigend sanfte Rauschen der Ilz. Nach starken Regenschauern am Morgen lacht endlich die Sonne vom weiß-blauen Himmel. Es ist eine Freude hier zu sein. Doch der Anlass, der mich zu diesem herrlichen Flecken Erde geführt hat, ist alles andere als erfreulich. Unweit von hier, ein paar hundert Meter flussaufwärts, soll eine 300 m lange Brücke gebaut werden. Sie wäre Teil eines riesigen Verkehrsprojekts quer durch den Landkreis und das Stadtgebiet Passau. Seit 25 Jahren wird dieses Konzept in der Region hitzig diskutiert. Nun steht es im vorrangigen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans.

    Für die Bürgerinitiative „Natur ja – Nordtangente nein“ ist das absolut nicht nachvollziehbar. „Hier sollen wertvolle Naturräume und ein unschätzbares, stadtnahes Erholungsgebiet für ein verkehrspolitisch völlig unsinniges Projekt zerstört werden“, erklärt Martin Ziegler, Sprecher der BI. Durch den Bau der Nordtangente soll  – so behaupten die Befürworter – die Verkehrssituation in Passau entschärft und die östlichen Kommunen des Landkreises besser an die A3 und die künftige A94 angebunden werden. „So wird das aber nicht funktionieren“, davon ist der Salzweger Gemeinderat Christian Meier (Frischer Wind) überzeugt. Passau NordtangenteDie meisten Autos, die auf Passaus Straßen unterwegs sind, wollen auch nach Passau. Nur 6,8% des Verkehrs in Passau ist Durchgangsverkehr. Das ergab eine Verkehrszählung an den Zufahrtsstraßen. Und selbst für die Fahrzeuge, die Passau durchfahren, ist die Zeitersparnis außerhalb der Rushhour sehr gering. Der Stadt Passau ist der Preis für diese geringe Entlastung zu hoch. So sprach sich der Passauer Stadtrat zum wiederholten Male deutlich gegen den Bau der Nordtangente aus – auch die CSU Fraktion, deren Verkehrsminister für den Bundesverkehrswegeplan verantwortlich ist. „Wir müssen die CSU auf ihr Votum festnageln!“ betonte Urban Mangold (ödp), zweiter Bürgermeister der Stadt Passau. Neben Passau haben sich auch die beiden unmittelbar betroffenen Gemeinden Tiefenbach und Salzweg deutlich gegen diesen Umweltfrevel ausgesprochen. Weiterlesen

  • Ein Zufluchtsort für Frauen auf der Flucht

    18. Mai 2016

    Besichtigung der Frauenflüchtlingsunterkunft München-Ramersdorf

    34 Frauen und 20 Kinder leben im Moment in der Flüchtlingsunterkunft in München-Ramersdorf, eine Einrichtung speziell für allein reisende oder stark traumatisierte Frauen. Männer haben hier keinen Zutritt. Bei meinem Besuch dort erzählt uns die Teamleiterin des Hauses, Lisa Stölzl, die Geschichte von Alia*, einer Bewohnerin der Einrichtung. Sie ist 24 Jahre alt und stammt aus Syrien. In ihrer Heimat zwangsverheiratet, wurde sie kurz nach der Hochzeit schwanger. Ein Kind von diesem Mann hatte sie nie gewollt. Nach einem Suizidversuch floh sie aus Syrien. Ihr Vater und Ihr Onkel, die selbst geflüchtet waren, verfolgten sie auch in Deutschland und versuchten Alia zur Rückkehr zu ihrem Ehemann zu zwingen. Alia war inzwischen im 5. Monat schwanger. Das Kind wollte sie auf keinen Fall behalten. Zu schrecklich waren die Erlebnisse, die sie damit verband. Als sie erfuhr, dass in Deutschland ein Abbruch in dieser Phase der Schwangerschaft verboten ist, war das ein schwerer Schock. Sie zeigte stark autoaggressives Verhalten. Kinderspielecke in der FrauenflüchtlingsunterkunftNur durch eine enge Zusammenarbeit der Asylsozialberatung, der Frauenhilfe München und der Polizei gelang es, Alia wieder ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln. Der erste Schritt war getan. Mithilfe der Schwangerschaftsberatung von pro familia schaffte Alia es, sich auf ihr neues Leben mit ihrem Kind vorzubereiten. Mittlerweile freut sie sich darauf. Weiterlesen

 

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