Bildung

Grüne Bildungspolitik, das heißt für mich, die Kinder und nicht das Schulsystem in den Mittelpunkt zu stellen. Ich stehe für Schulen, die Mut statt Druck machen und dabei niemanden zurücklassen. Bildung ist ein Kinderrecht.

Asyl und Integration

Wer vor Krieg und Zerstörung flieht, soll bei uns Schutz und auch eine neue Heimat finden. Damit Integration langfristig gelingt, setzen wir Grüne auf frühzeitige Sprach- und Bildungsangebote sowie einen raschen Zugang zum Arbeitsmarkt.

Saubere Energie

Mit einer sicheren, sauberen und unabhängigen Energieversorgung kann sich Bayern dauerhaft von den Risiken der Atomenergie und der schmutzigen Kohlekraft befreien und dabei auch wirtschaftlich profitieren. 100% Erneuerbare Energien bedeuten 100% Investition in unsere Heimat und in die Zukunft unserer Kinder.

Gesunde Ernährung und Landwirtschaft

Was auf den Teller kommt, entscheidet Ihr! Vom ökologischen Anbau über artgerechte Tierhaltung bis hin zum Verbraucherschutz beim Einkaufen: Eine nachhaltige Landwirtschafts- und Ernährungspolitik geht uns alle an.

"Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du."

 

 

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

 

diese Weisheit Mahatma Gandhis ist ein treffendes Motto für meine politische Erfahrung: Denn seit fast 30 Jahren kämpfe ich zusammen mit den bayerischen Grünen für Ökologie und Gleichberechtigung, für Nachhaltigkeit und Teilhabe, für Vielfalt, Toleranz und Demokratie. Viele grüne Konzepte sind heute Wirklichkeit geworden, an anderen arbeiten wir!

Wir sind noch nicht am Ziel, aber auf einem guten Weg.

 

Ich freue mich über Begegnungen und Austausch mit Ihnen bei Veranstaltungen vor Ort, in meinem Blog, auf Twitter oder auf meiner Facebook-Seite.

 

Ihre

Margarete Bause

 


 

  • Ein Zufluchtsort für Frauen auf der Flucht

    18. Mai 2016

    Besichtigung der Frauenflüchtlingsunterkunft München-Ramersdorf

    34 Frauen und 20 Kinder leben im Moment in der Flüchtlingsunterkunft in München-Ramersdorf, eine Einrichtung speziell für allein reisende oder stark traumatisierte Frauen. Männer haben hier keinen Zutritt. Bei meinem Besuch dort erzählt uns die Teamleiterin des Hauses, Lisa Stölzl, die Geschichte von Alia*, einer Bewohnerin der Einrichtung. Sie ist 24 Jahre alt und stammt aus Syrien. In ihrer Heimat zwangsverheiratet, wurde sie kurz nach der Hochzeit schwanger. Ein Kind von diesem Mann hatte sie nie gewollt. Nach einem Suizidversuch floh sie aus Syrien. Ihr Vater und Ihr Onkel, die selbst geflüchtet waren, verfolgten sie auch in Deutschland und versuchten Alia zur Rückkehr zu ihrem Ehemann zu zwingen. Alia war inzwischen im 5. Monat schwanger. Das Kind wollte sie auf keinen Fall behalten. Zu schrecklich waren die Erlebnisse, die sie damit verband. Als sie erfuhr, dass in Deutschland ein Abbruch in dieser Phase der Schwangerschaft verboten ist, war das ein schwerer Schock. Sie zeigte stark autoaggressives Verhalten. Kinderspielecke in der FrauenflüchtlingsunterkunftNur durch eine enge Zusammenarbeit der Asylsozialberatung, der Frauenhilfe München und der Polizei gelang es, Alia wieder ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln. Der erste Schritt war getan. Mithilfe der Schwangerschaftsberatung von pro familia schaffte Alia es, sich auf ihr neues Leben mit ihrem Kind vorzubereiten. Mittlerweile freut sie sich darauf.

    Es ist eine echte Erfolgsgeschichte, die eindrücklich zeigt, wie wichtig eine frauenspezifische Beratung und Betreuung ist. Je früher traumatisierte Frauen unterstützt werden, desto besser kann ihre Integration gelingen. Bisher fehlt an einigen Stellen dafür aber noch die nötige Sensibilität. Das zeigt beispielsweise die absurde Diskussion über getrennte und absperrbare Toiletten in den Unterkünften. Nach dem Motto: „in Afrika gibt es so etwas auch nicht“, verzichten manche Einrichtungen hier auf diesen Schutz, erzählt uns der Leiter von pro familia München Christian Reisenberger. Für viele Frauen eine enorme Belastung. Die Möglichkeit Toiletten abzusperren, müsste eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, so Reisenberger. Ist es aber nicht.

    Neben diesem ganz praktischen Aspekt sieht Einrichtungsleiterin Sophia Berthuet noch weitere Problemfelder. Ganz brisant ist im Moment das Thema Deutschunterricht. Erstes Problem: es gibt viel zu wenig Kurse. Zweites Problem: in den Kursen sitzen überproportional mehr Männer als Frauen. Konkretes Beispiel: In der Flüchtlingseinrichtung Richard-Strauß-Straße in München sind seit November 2015 470 Geflüchtete für einen Deutschkurs angemeldet, davon 150 Frauen. 83 Personen besuchen mittlerweile einen Kurs, unter ihnen vier Frauen! SAMSUNG CSCAuch das BAMF muss hier geschlechtersensibel bei der Vergabe der Plätze vorgehen, sonst ziehen Frauen immer den Kürzeren, davon ist Berthuet überzeugt. Es ist ihr persönlich ein großes Anliegen, geflüchteten Frauen spezielle Unterstützung zu bieten. Diesen Geist atmet die gesamte Einrichtung. Man fühlt sich hier als Gemeinschaft. Die Frauen wissen, dass sie jederzeit ins Büro kommen können und ihnen hier geholfen wird. Um auf die besondere Situation von traumatisierten und von Gewalt bedrohten Frauen eingehen zu können, braucht es viele Einrichtungen wie die in Ramerdorf. Mindestens jeder Regierungsbezirk sollte einen derartigen Zufluchtsort für Frauen und ihre Kinder schaffen.

    * Der Name wurde aus Rücksicht und Respekt geändert und ist rein zufällig gewählt

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  • Gaumenfreuden im Bio-Mekka

    12. Mai 2016

    Quelle: Barnhouse.de

    Wie genau die Idee entstand Mühldorf am Inn zu einem Bio-Mekka zu machen, weiß heute keiner mehr ganz genau. Die Urheberschaft dafür beanspruchen viele. Was mitunter zu wortreichen Neckereien in der Szene führen kann. Fest steht aber, dass zur richtigen Zeit die richtigen Leute zusammenkam und Mühldorf zu dem machten was es heute ist: die Heimat vieler bayernweit bekannter Biobetriebe. Vier dieser Betriebe konnte ich bei meinem Besuch,  gemeinsam mit der grünen Landesvorsitzenden Sigi Hagl, näher kennenlernen.

    Barnhouse ProduktpaletteDen Anfang machte der Müslihersteller Barnhouse. Von hier kommt das berühmte Krunchy Müsli mit „K“. Aus 100% biologischen Produkten werden leckere Knuspermüsli und Riegel in den verschiedensten Varianten hergestellt. Bei einer Führung durch die Produktionshallen folgen wir, ganz wie bei der Sendung mit der Maus, dem Weg des Müslis. Im Moment werden noch viele Produktionszwischenschritte manuell erledigt. Bald, so die Geschäftsführerin Bettina Rolle wird das alles automatisiert ablaufen. Dabei gerät sie richtig ins Schwärmen. Ihre Vorfreude auf Müsliflocken, die mit Druckluft durch Rohre zu den verschiedenen Stationen geblasen werden, ist richtig ansteckend. Und erst beim Verpackungsroboter – hier gibt es fast kein Halten mehr. Arbeitsplätze gehen durch die Automatisierung nicht verloren, betont Bettina Rolle, aber die Anforderungen werden komplexer. Damit Barnhouse in Zukunft der steigenden Nachfrage nach Krunchy gerecht werden kann, sind diese Schritte einfach nötig. Wie bei der Sendung mit der Maus, so haben wir auch bei dieser Führung viel dazugelernt. Weiterlesen

  • Eine Schule nach der Anderen

    4. Mai 2016

    Praktikum Jules

    Seit Beginn meines Praktikums im Büro von Margarete Bause am 25. März 2016 standen sage und schreibe vier Schulbesuche auf dem Programm.  Margarete nimmt Schüler und Schülerinnen sehr ernst. Keine Frage bleibt unbeantwortet, kein Statement wird wortlos stehengelassen. Politikverdrossenheit, Medien zufolge eine Massenerscheinung unserer Gesellschaft, scheint in bayerischen Klassenzimmern noch nicht angekommen zu sein. Zumindest dann nicht, wenn die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag vor versammelter Klasse steht und erklärt, wie Politik tatsächlich funktioniert. Verwunderlich ist das nicht, auch ich als Politikstudent kann da noch einiges lernen.  Natürlich spielen dabei auch die vielen Flüchtlinge, die im Moment nach Europa kommen, eine nicht zu vernachlässigende Rolle.  Zu  dem Thema hat niemand keine Meinung. Weiterlesen

 

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