Klimaschutz ist eine Existenzfrage!

Starkregen, Überschwemmungen und Dürren – die Erderhitzung ist spürbare Realität. Wir sind die erste Generation, die vom Klimawandel betroffen ist und vielleicht die letzte, die etwas dagegen tun kann. Ich möchte dafür sorgen, dass wir uns bei unseren Kindern und Enkeln nicht entschuldigen müssen, weil wir ihre Lebensgrundlagen zerstört haben. Deshalb werde ich im Bundestag für einen konsequenten und umfassenden Klimaschutz kämpfen. Das ist meine oberste Priorität und heißt: Sofortiges Aus für die 20 schmutzigsten Kohlekraftwerke und Komplettumstieg auf Ökostrom bis 2030. Und: Ab 2030 keine neuen Benziner oder Diesel mehr auf unseren Straßen. Klimaschutz und Wirtschaft gehören zusammen, denn nur eine nachhaltige Wirtschaft ist fit für die Zukunft.

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Aktuelles aus der Fraktion:

Mehr Informationen aus der grünen Landtagsfraktion zum Thema Umwelt, Natur und Klima


Meine Beiträge zum Thema:

  • Gibt es einen Planeten B, Herr Lesch?

    7. Juni 2017

    Die deutsche Klimapolitik bleibt weit hinter ihren Zielen zurück. Das jahrzehntelange Versprechen der Bundesregierung, den Emissionsausstoß der Bundesrepublik zu begrenzen, ist klar gebrochen worden – und auch weltweit sieht es nach der Abkehr der USA vom Pariser Klimaschutzabkommen nicht gerade rosig für unseren Heimatplaneten aus.
    Ist es also Zeit, Abschied von der Erde zu nehmen und uns auf die Suche nach einer neuen Heimat zu machen? Ja, gibt es überhaupt einen Plan(eten) B für den Fall unseres Scheiterns? Gemeinsam mit dem berühmten Astrophysiker Prof. Dr. Harald Lesch suchen wir Antworten auf diese und weitere drängende Fragen.

    Am 22. Juni um 19 Uhr im Wirtshaus am Bavariapark. Der Eintritt ist frei.

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  • Naturparadies inmitten der Großstadt

    19. April 2017

    Mit nur wenigen Schritten kann man im Münchner Osten dem Trubel der Großstadt entfliehen und in ein idyllisches Stück Natur eintauchen. Es ist erstaunlich wie schnell man das hektische Treiben hinter sich lassen kann, wenn der Verkehrslärm dem Vogelgezwitscher weicht. Zumindest ging es mir so als ich bei strahlendem Sonnenschein das Ökologische Bildungszentrum in der Englschalkinger Straße in Bogenhausen besucht habe.

    Nach einer kurzen Begrüßung durch den Geschäftsführer Marc Haug und Ulrike Wagner von der Münchner Volkshochschule besichtigen wir die Räumlichkeiten des modernen Rundbaus. Helle Räume, die sich gut in das Grün der Umgebung einfügen, geringer Energieverbrauch und ein angenehmes Raumklima zeigen: die ökologische Bauweise bringt auch für die Nutzung des Gebäudes viele Vorteile. Einziger Wermutstropfen – die kaputte Photovoltaikanlage auf dem Dach. Eigentlich kein großes Problem, sollte man meinen. Jedoch reicht das Budget nur für den laufenden Betrieb und es findet sich niemand, der die Kosten für eine Reparatur übernimmt. Deshalb kann selbst bei bestem Wetter kein Strom erzeugt werden. Sofort ist klar: Hier muss dringend eine Lösung gefunden werden!
    1000 Veranstaltungen pro Jahr mit 20.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Diese Zahlen machen Eindruck! Der Wirkungskreis reicht weit über München hinaus. Weiterlesen

  • Nein zur Nordtangente!

    13. Juni 2016

    Ich stehe auf der wunderschönen alten Holzbrücke kurz vor der Halser Ilzschleife in Passau. Es ist ruhig hier, friedlich. Man hört vielstimmiges Vogelgezwitscher und das beruhigend sanfte Rauschen der Ilz. Nach starken Regenschauern am Morgen lacht endlich die Sonne vom weiß-blauen Himmel. Es ist eine Freude hier zu sein. Doch der Anlass, der mich zu diesem herrlichen Flecken Erde geführt hat, ist alles andere als erfreulich. Unweit von hier, ein paar hundert Meter flussaufwärts, soll eine 300 m lange Brücke gebaut werden. Sie wäre Teil eines riesigen Verkehrsprojekts quer durch den Landkreis und das Stadtgebiet Passau. Seit 25 Jahren wird dieses Konzept in der Region hitzig diskutiert. Nun steht es im vorrangigen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans.

    Für die Bürgerinitiative „Natur ja – Nordtangente nein“ ist das absolut nicht nachvollziehbar. „Hier sollen wertvolle Naturräume und ein unschätzbares, stadtnahes Erholungsgebiet für ein verkehrspolitisch völlig unsinniges Projekt zerstört werden“, erklärt Martin Ziegler, Sprecher der BI. Durch den Bau der Nordtangente soll  – so behaupten die Befürworter – die Verkehrssituation in Passau entschärft und die östlichen Kommunen des Landkreises besser an die A3 und die künftige A94 angebunden werden. „So wird das aber nicht funktionieren“, davon ist der Salzweger Gemeinderat Christian Meier (Frischer Wind) überzeugt. Passau NordtangenteDie meisten Autos, die auf Passaus Straßen unterwegs sind, wollen auch nach Passau. Nur 6,8% des Verkehrs in Passau ist Durchgangsverkehr. Das ergab eine Verkehrszählung an den Zufahrtsstraßen. Und selbst für die Fahrzeuge, die Passau durchfahren, ist die Zeitersparnis außerhalb der Rushhour sehr gering. Der Stadt Passau ist der Preis für diese geringe Entlastung zu hoch. So sprach sich der Passauer Stadtrat zum wiederholten Male deutlich gegen den Bau der Nordtangente aus – auch die CSU Fraktion, deren Verkehrsminister für den Bundesverkehrswegeplan verantwortlich ist. „Wir müssen die CSU auf ihr Votum festnageln!“ betonte Urban Mangold (ödp), zweiter Bürgermeister der Stadt Passau. Neben Passau haben sich auch die beiden unmittelbar betroffenen Gemeinden Tiefenbach und Salzweg deutlich gegen diesen Umweltfrevel ausgesprochen. Weiterlesen