Zur Kritik des Arbeitgeberchefs Ingo Kramer an menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten für Unternehmen

Gemeinsame Pressemitteilung von Margarete Bause, Sprecherin für Menschenrechte, und Uwe Kekeritz, Sprecher für Entwicklungspolitik

08.04.2019

Die Aufregung und Blockadehaltung von Arbeitgeberpräsident Kramer ist nicht nachvollziehbar. Viele deutsche Unternehmen haben sich längst auf den Weg gemacht, menschenrechtliche Sorgfaltspflichten in ihren Lieferketten umzusetzen. Dabei sind viele Firmen längst weiter als die Verbandsvertreter. Etliche Unternehmen pochen inzwischen aus eigenem Interesse auf verbindliche gesetzliche Regelungen, um Wettbewerbsverzerrungen durch Konkurrenten auf internationaler Ebene vorzubeugen. Die BDA sollte sich zum Wortführer dieser verantwortungsbewussten und vorausschauenden Firmen machen, anstatt auf die Bremse zu treten.


Zur Kritik des Arbeitgeberchefs Ingo Kramer.

„Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.“

Diese Weisheit Mahatma Gandhis ist ein treffendes Motto für meine politische Erfahrung. Seit 30 Jahren kämpfe ich zusammen mit den bayerischen Grünen für Ökologie und Gleichberechtigung, für Nachhaltigkeit und Teilhabe, für Vielfalt, Toleranz und Demokratie – jetzt auch in Berlin.

Wir sind noch nicht am Ziel, aber auf einem guten Weg. Ich freue mich über Begegnungen und Austausch mit Ihnen bei Veranstaltungen vor Ort, auf Twitter oder auf meiner Facebook-Seite.

  • Margarete Bause mit Ai Wei Wei
  • Kundgebung der Grünen in den 80ern
  • Spielkarte
  • Margarete Bause trifft bei Protest gegen Rüstungsgeschäfte der bayerischen Landesbank auf Günter Beckstein
„Wo Bause ist, ist Ärger.“Horst Seehofer im Bayerischen Rundfunk