Montag, 24. Juni 2019, 16:00 - 18:00, Berlin

Welthandel ohne Ausbeutung von Mensch und Natur

Wie globale Standards den Handel gerechter machen können

Grüne Handelspolitik hat den Anspruch Umwelt- und Klimaschutz, Menschenrechte, ArbeitnehmerInnenstandards und Wirtschaftsinteressen in Balance bringen und die Entwicklung in den Ländern des globalen Südens zu fördern.

Um zu gewährleisten, dass Importprodukte sicher sind, formuliert die EU entsprechende Qualitätsstandards zum Schutz der hiesigen VerbraucherInnen. Wie es aber um den Schutz auf Seiten der Produktion gestellt ist – also ob bei der Herstellung der Produkte internationale Menschenrechtsgarantien, Umweltschutz oder die ILO-Kernarbeitsnormen eingehalten wurden, wird nicht ausreichend sichergestellt. Der sogenannte „Dialogansatz“ der EU-Kommission in der Handelspolitik hat sich in der Vergangenheit leider als unwirksam erwiesen. Der Einsturz der Rana Plaza Fabrik in Bangladesch mit über 1.000 Toten oder die Abholzung des Regenwaldes in Indonesien für immer größere Palmöl-Plantagen zeigen, dass es dringend effektivere Regeln braucht. Diese Regeln dürfen wiederum weniger wirtschaftsstarken HandelspartnerInnen keine Entwicklungshemmnisse in den Weg stellen.

Wir wollen im Fachgespräch mit den ExpertInnen diskutieren, wie die Verantwortung von Unternehmen gewährleistet werden kann, wie Produktionsstandards im internationalen Handelsrecht verbindliche Sorgfaltspflichten für Unternehmen sinnvoll ergänzen können und uns mit der Frage auseinandersetzen, wie eine Menschenrechtsklausel in Handelsabkommen idealerweise ausgestaltet sein sollte um endlich Wirkung zu zeigen.

Wir laden Sie herzlich ein, mit uns zu diskutieren.

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass das Fachgespräch teilweise auf Englisch stattfindet.

Veranstaltungsort:

Paul-Löbe-Haus 4.200
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Der Veranstaltungsort ist barrierefrei zugänglich.
„Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.“

Diese Weisheit Mahatma Gandhis ist ein treffendes Motto für meine politische Erfahrung. Seit 30 Jahren kämpfe ich zusammen mit den bayerischen Grünen für Ökologie und Gleichberechtigung, für Nachhaltigkeit und Teilhabe, für Vielfalt, Toleranz und Demokratie – jetzt auch in Berlin.

Wir sind noch nicht am Ziel, aber auf einem guten Weg. Ich freue mich über Begegnungen und Austausch mit Ihnen bei Veranstaltungen vor Ort, auf Twitter oder auf meiner Facebook-Seite.

  • Margarete Bause mit Ai Wei Wei
  • Kundgebung der Grünen in den 80ern
  • Spielkarte
  • Margarete Bause trifft bei Protest gegen Rüstungsgeschäfte der bayerischen Landesbank auf Günter Beckstein
„Wo Bause ist, ist Ärger.“Horst Seehofer im Bayerischen Rundfunk

Patenschaften für Menschen­rechts­ver­teidiger­*innen

Menschenrechtsverteidiger*innen und bedrohte Parlamentarier*innen brauchen weltweit Schutz

Human Rights Logo

In vielen Staaten werden Menschen, die die Menschenrechte verteidigen, selbst Opfer von Menschenrechtsverletzungen. Besonders bedroht sind Rechtsanwält*innen, Journalist*innen, Gewerkschafter*innen, Umweltschützer*innen sowie Vertreter*innen von Frauenorganisationen, von ethnischen und religiösen Minderheiten und indigenen Völkern. Im Rahmen des Bundestagsprogramms Parlamentarier*innen schützen Parlamentarier*innen, leisten wir Abgeordnete einen Beitrag zum Schutz und zur Förderung der Menschenrechte im Ausland und praktizieren damit Solidarität zwischen deutschen und ausländischen Parlamentarier*innenn sowie Menschenrechtsverteidiger*innen.

Im Rahmen des PSP-Programms und anderer Patenschaftsprogramme unterstütze ich mehrere engagierte Menschenrechtsverteidiger*innen.