Dienstag, 5. November 2019, 19:00 - 21:30, Berlin

Gespräch mit Ai Weiwei

Manifest ohne Grenzen

Seit frühster Kindheit ist Ai Weiwei mit dem Thema Flucht konfrontiert. Als Sohn eines chinesischen Dissidenten wächst er im Exil auf, lebt später in New York, kehrt nach China zurück, wird dann festgenommen und an der Ausreise gehindert. Derzeit in Berlin lebend beobachtet er die Fluchtbewegungen in aller Welt und betrachtet sie mit Sorge: »Laut UN befinden sich derzeit 70,8 Millionen Menschen auf der Flucht, die größte Zahl aller Zeiten«, stellt er in seinem neuen Buch Manifest ohne Grenzen fest.

Bei der Veranstaltung der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit wird Ai Weiwei am 05.11.2019 über seine Gedanken und Erfahrungen reden, seine Vorstellungen von humanitärem Engagement und unteilbaren Menschenrechten. 

Veranstaltungsort:

Palais in der Kulturbrauerei
Schönhauser Allee 36
10435 Berlin
„Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.“

Diese Weisheit Mahatma Gandhis ist ein treffendes Motto für meine politische Erfahrung. Seit 30 Jahren kämpfe ich zusammen mit den bayerischen Grünen für Ökologie und Gleichberechtigung, für Nachhaltigkeit und Teilhabe, für Vielfalt, Toleranz und Demokratie – jetzt auch in Berlin.

Wir sind noch nicht am Ziel, aber auf einem guten Weg. Ich freue mich über Begegnungen und Austausch mit Ihnen bei Veranstaltungen vor Ort, auf Twitter oder auf meiner Facebook-Seite.

  • Margarete Bause mit Ai Wei Wei
  • Kundgebung der Grünen in den 80ern
  • Spielkarte
  • Margarete Bause trifft bei Protest gegen Rüstungsgeschäfte der bayerischen Landesbank auf Günter Beckstein
„Wo Bause ist, ist Ärger.“Horst Seehofer im Bayerischen Rundfunk

Patenschaften für Menschen­rechts­ver­teidiger­*innen

Menschenrechtsverteidiger*innen und bedrohte Parlamentarier*innen brauchen weltweit Schutz

Human Rights Logo

In vielen Staaten werden Menschen, die die Menschenrechte verteidigen, selbst Opfer von Menschenrechtsverletzungen. Besonders bedroht sind Rechtsanwält*innen, Journalist*innen, Gewerkschafter*innen, Umweltschützer*innen sowie Vertreter*innen von Frauenorganisationen, von ethnischen und religiösen Minderheiten und indigenen Völkern. Im Rahmen des Bundestagsprogramms Parlamentarier*innen schützen Parlamentarier*innen, leisten wir Abgeordnete einen Beitrag zum Schutz und zur Förderung der Menschenrechte im Ausland und praktizieren damit Solidarität zwischen deutschen und ausländischen Parlamentarier*innenn sowie Menschenrechtsverteidiger*innen.

Im Rahmen des PSP-Programms und anderer Patenschaftsprogramme unterstütze ich mehrere engagierte Menschenrechtsverteidiger*innen.