Montag, 6. Juli 2020, 17:00 - 18:30

25 Jahre Srebrenica

Auch 25 Jahre nach dem Friedensabkommen von Dayton gehören Hass und Nationalismus nicht der Vergangenheit an. Bis heute gibt es keine gemeinsame Erinnerungspolitik. Bis heute definiert sich ein Großteil der Bevölkerung über ethnische Zugehörigkeit. Bis heute werden Kriegsverbrecher vielerorts als Helden gefeiert. Bis heute verfolgen Politiker*innen die Kriegsziele von damals: die Schaffung von vermeintlich ethnisch reinen Gebieten.

Wir wollen den Jahrestag zum Anlass nehmen, um der Opfer zu gedenken und Menschen zu Wort kommen zu lassen, die sich auf unterschiedliche Weise für Gerechtigkeit und Aussöhnung einsetzen. Die den Mut haben, brutalste Kriegsverbrechen aufzuarbeiten statt sie zu leugnen und Kriegsverbrecher anzuklagen, statt sie zu glorifizieren. Die den Mut haben, ihre Stimmen zu erheben statt sich von Anfeindungen einschüchtern zu lassen. Die den Mut hatten, ihr Leben zu riskieren, um anderen das Leben zu retten.

 

Veranstaltungsort:

Der Veranstaltungsort ist barrierefrei zugänglich.
„Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.“

Diese Weisheit Mahatma Gandhis ist ein treffendes Motto für meine politische Erfahrung. Seit 30 Jahren kämpfe ich zusammen mit den bayerischen Grünen für Ökologie und Gleichberechtigung, für Nachhaltigkeit und Teilhabe, für Vielfalt, Toleranz und Demokratie – jetzt auch in Berlin.

Wir sind noch nicht am Ziel, aber auf einem guten Weg. Ich freue mich über Begegnungen und Austausch mit Ihnen bei Veranstaltungen vor Ort, auf Twitter oder auf meiner Facebook-Seite.

  • Margarete Bause mit Ai Wei Wei
  • Kundgebung der Grünen in den 80ern
  • Spielkarte
  • Margarete Bause trifft bei Protest gegen Rüstungsgeschäfte der bayerischen Landesbank auf Günter Beckstein
„Wo Bause ist, ist Ärger.“Horst Seehofer im Bayerischen Rundfunk

Patenschaften für Menschen­rechts­ver­teidiger­*innen

Menschenrechtsverteidiger*innen und bedrohte Parlamentarier*innen brauchen weltweit Schutz

Human Rights Logo

In vielen Staaten werden Menschen, die die Menschenrechte verteidigen, selbst Opfer von Menschenrechtsverletzungen. Besonders bedroht sind Rechtsanwält*innen, Journalist*innen, Gewerkschafter*innen, Umweltschützer*innen sowie Vertreter*innen von Frauenorganisationen, von ethnischen und religiösen Minderheiten und indigenen Völkern. Im Rahmen des Bundestagsprogramms Parlamentarier*innen schützen Parlamentarier*innen, leisten wir Abgeordnete einen Beitrag zum Schutz und zur Förderung der Menschenrechte im Ausland und praktizieren damit Solidarität zwischen deutschen und ausländischen Parlamentarier*innenn sowie Menschenrechtsverteidiger*innen.

Im Rahmen des PSP-Programms und anderer Patenschaftsprogramme unterstütze ich mehrere engagierte Menschenrechtsverteidiger*innen.