Dienstag, 26. Januar 2021, 18:30 - 20:00

Recht auf Leben, Wohnen, Nahrung – und was das mit der Klimakrise zu tun hat

Die Klimakrise hat weitreichende Auswirkungen auf Menschenrechte. Das Recht auf Leben, Nahrung, Zugang zu sauberem Trinkwasser, Wohnen, Bildung, u.v.m. sind weltweit durch die Folgen der Klimakrise, wie steigende Meeresspiegel, Dürren und Wirbelstürme bedroht. Gleichzeitig können auch Klimaschutzmaßnahmen die Gefahr bergen, Menschenrechte zu verletzen, wenn z.B. Menschen durch den Bau von Wasserkraftwerken gegen ihren Willen und ohne Entschädigung umgesiedelt werden. International verbindliche Menschenrechtsverträge verpflichten bereits heute Staaten zu Klimaschutz und Klimaanpassungsmaßnahmen und sollten als Grundlage für eine gerechte, nachhaltige Klimapolitik dienen. Um das zu erreichen, müssen Klima- und Menschenrechtspolitik zusammengedacht werden.

Bei diesem Fachgespräch diskutieren wir mit Menschenrechts- und Klimaschutzexpert:innen, ob Klimapolitik automatisch menschenrechtsbasiert ist oder ob es zwischen Klima- und Menschenrechtsschutz auch Widersprüche gibt. Wir erörtern, wie wir Menschenrechtsinstrumente nutzen können, um eine gerechte Klimapolitik zu betreiben und welche konkreten Handlungsempfehlungen sich daraus für unsere Politik ergeben.

Diskutieren Sie mit, wie wir eine menschenrechtsbasierte Klimapolitik konkret umsetzen können!

Die Veranstaltung wird gestreamt. Per Beteiligungs-Tool können Sie sich mit Fragen und Kommentaren einbringen. Die Zugangsdaten erhalten Sie mit Ihrer Anmeldebestätigung. Kurz vor Beginn der Veranstaltung senden wir Ihnen eine Erinnerungs-Mail.


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„Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.“

Diese Weisheit Mahatma Gandhis ist ein treffendes Motto für meine politische Erfahrung. Seit 30 Jahren kämpfe ich zusammen mit den bayerischen Grünen für Ökologie und Gleichberechtigung, für Nachhaltigkeit und Teilhabe, für Vielfalt, Toleranz und Demokratie – jetzt auch in Berlin.

Wir sind noch nicht am Ziel, aber auf einem guten Weg. Ich freue mich über Begegnungen und Austausch mit Ihnen bei Veranstaltungen vor Ort, auf Twitter oder auf meiner Facebook-Seite.

  • Margarete Bause mit Ai Wei Wei
  • Kundgebung der Grünen in den 80ern
  • Spielkarte
  • Margarete Bause trifft bei Protest gegen Rüstungsgeschäfte der bayerischen Landesbank auf Günter Beckstein
„Wo Bause ist, ist Ärger.“Horst Seehofer im Bayerischen Rundfunk

Patenschaften für Menschen­rechts­ver­teidiger­*innen

Menschenrechtsverteidiger*innen und bedrohte Parlamentarier*innen brauchen weltweit Schutz

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In vielen Staaten werden Menschen, die die Menschenrechte verteidigen, selbst Opfer von Menschenrechtsverletzungen. Besonders bedroht sind Rechtsanwält*innen, Journalist*innen, Gewerkschafter*innen, Umweltschützer*innen sowie Vertreter*innen von Frauenorganisationen, von ethnischen und religiösen Minderheiten und indigenen Völkern. Im Rahmen des Bundestagsprogramms Parlamentarier*innen schützen Parlamentarier*innen, leisten wir Abgeordnete einen Beitrag zum Schutz und zur Förderung der Menschenrechte im Ausland und praktizieren damit Solidarität zwischen deutschen und ausländischen Parlamentarier*innenn sowie Menschenrechtsverteidiger*innen.

Im Rahmen des PSP-Programms und anderer Patenschaftsprogramme unterstütze ich mehrere engagierte Menschenrechtsverteidiger*innen.