Montag, 6. Mai 2019, 15:30 - 19:30, Berlin

Fachgespräch: Auf der Suche nach dem Gegengift – Wie schützen wir Wahlen und unsere Demokratie angesichts neuer hybrider Bedrohungen?

Worum geht's?

Demokratie, Diplomatie und internationale Zusammenarbeit müssen sich und ihre Werte in einem schwierigen Umfeld behaupten und schützen. Demokratische Prozesse und Institutionen werden durch Desinformationskampagnen und IT-Angriffe von staatlichen und nicht-staatlichen Akteuren attackiert. Während Demokratien sich mit der Abwehr dieser Bedrohungen oft noch sehr schwer tun, nutzen Autokratien die aus ihrer Sicht verlockenden neuen Möglichkeiten. Bewusst werden Zweifel gesät und Debatten mit Falschnachrichten und inszenierter Stimmungsmache vergiftet. Wenn versucht wird, das Vertrauen in öffentliche Debatten, in demokratische Wahlen und auch in die internationale Kooperation von Staaten zu untergraben, braucht es gemeinsame Gegenstrategien. Demokratie und Multilateralismus müssen die neuen Herausforderungen annehmen und daran wachsen. Es ist höchste Zeit für eine gemeinsame Antwort innerhalb der Europäischen Union und der Vereinten Nationen.

Welche Konsequenzen haben gezielte Manipulationen, Desinformationskampagnen und IT-Angriffe für demokratische Prozesse und internationale Kooperation? Wie können wir Wahlen, Diplomatie und unsere Demokratie stärken und vor neuen, hybriden Bedrohungen besser schützen? Haben die Bundesregierung und internationale Organisationen wie die Europäische Union und die Vereinten Nationen die Herausforderungen erkannt? Werden sie mit den bisherigen Antworten ihrer Verantwortung gerecht? Wie lassen sich die Betreiber sozialer Netzwerke wirkungsvoll in die Pflicht nehmen? Wie kann zu mehr Sensibilisierung und Resilienz in der Öffentlichkeit beigetragen werden? Was muss auf nationaler Ebene passieren und welche europäischen und internationalen Regeln brauchen wir?

Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden sie hier.

Veranstaltungsort:

Deutscher Bundestag, Paul-Löbe-Haus, Saal E800
Konrad-Adenauer-Str. 1
10557 Berlin
„Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.“

Diese Weisheit Mahatma Gandhis ist ein treffendes Motto für meine politische Erfahrung. Seit 30 Jahren kämpfe ich zusammen mit den bayerischen Grünen für Ökologie und Gleichberechtigung, für Nachhaltigkeit und Teilhabe, für Vielfalt, Toleranz und Demokratie – jetzt auch in Berlin.

Wir sind noch nicht am Ziel, aber auf einem guten Weg. Ich freue mich über Begegnungen und Austausch mit Ihnen bei Veranstaltungen vor Ort, auf Twitter oder auf meiner Facebook-Seite.

  • Margarete Bause mit Ai Wei Wei
  • Kundgebung der Grünen in den 80ern
  • Spielkarte
  • Margarete Bause trifft bei Protest gegen Rüstungsgeschäfte der bayerischen Landesbank auf Günter Beckstein
„Wo Bause ist, ist Ärger.“Horst Seehofer im Bayerischen Rundfunk

Patenschaften für Menschen­rechts­ver­teidiger­*innen

Menschenrechtsverteidiger*innen und bedrohte Parlamentarier*innen brauchen weltweit Schutz

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In vielen Staaten werden Menschen, die die Menschenrechte verteidigen, selbst Opfer von Menschenrechtsverletzungen. Besonders bedroht sind Rechtsanwält*innen, Journalist*innen, Gewerkschafter*innen, Umweltschützer*innen sowie Vertreter*innen von Frauenorganisationen, von ethnischen und religiösen Minderheiten und indigenen Völkern. Im Rahmen des Bundestagsprogramms Parlamentarier*innen schützen Parlamentarier*innen, leisten wir Abgeordnete einen Beitrag zum Schutz und zur Förderung der Menschenrechte im Ausland und praktizieren damit Solidarität zwischen deutschen und ausländischen Parlamentarier*innenn sowie Menschenrechtsverteidiger*innen.

Im Rahmen des PSP-Programms und anderer Patenschaftsprogramme unterstütze ich mehrere engagierte Menschenrechtsverteidiger*innen.