Humanitäre Hilfe

Die Zahl der Menschen, die auf humanitäre Hilfe angewiesen ist, steigt kontinuierlich. Diese Menschen sind Überlebende von Krieg, Flucht und Vertreibung, von Dürren und Überschwemmungen oder von Epidemien wie Ebola. Ziel humanitärer Hilfe ist es, die unmittelbare Not all dieser Menschen zu lindern. Durchgeführt wird sie von den Hilfswerken der Vereinten Nationen, der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung sowie Nicht-Regierungsorganisationen. In vielen Fällen arbeiten humanitäre Hilfsorganisationen unter extrem schwierigen Bedingungen, wie bewaffneten Konflikten. Um auch in diesen Situation Leid und Not der Zivilbevölkerung zu mindern, wird die humanitäre Hilfe von den Grundsätzen der Menschlichkeit, Neutralität, Unparteilichkeit und Unabhängigkeit geleitet.

Mit großer Besorgnis beobachten wir, dass humanitäre Helfer*innen immer häufiger selbst zum Ziel von Angriffen werden und humanitäres Völkerrecht missachtet wird. Helfende gelangen oft nicht zu den Menschen, die Hilfe am dringlichsten benötigen. Der Zugang wird, wie im Jemen, wo inzwischen vier von fünf Personen auf humanitäre Hilfe angewiesen sind, durch die Konfliktparteien willkürlich verwehrt und erschwert. In der Demokratischen Republik Kongo sind Ärzte, die gegen die Ebola kämpfen, immer wieder Ziel von Gewalttaten durch bewaffnete Gruppen. Auch die Anzahl von klimabedingten Katastrophen, die Hunger und Seuchen mit sich bringen, wächst deutlich und macht die Versorgung der Menschen mit ausreichend Wasser und Nahrung immer schwieriger. Hinzu kommt, dass humanitäre Hilfe weltweit chronisch unterfinanziert ist. Gerade einmal die Hälfte des weltweiten Bedarfs wird gedeckt.

Als menschenrechtspolitische Sprecherin meiner Fraktion und Obfrau im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe mache ich mich dafür stark, humanitäre Hilfe an diese Veränderungen anzupassen. Das heißt konkret, dass Maßnahmen der humanitären Hilfe verstärkt vorausschauend und vorbeugend eingesetzt werden müssen. Wichtig ist deshalb mehr Planungssicherheit für humanitäre Organisationen durch einen angemessenen Haushaltsansatz und einen größere Flexibilität beim Einsatz der Mittel.

„Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.“

Diese Weisheit Mahatma Gandhis ist ein treffendes Motto für meine politische Erfahrung. Seit 30 Jahren kämpfe ich zusammen mit den bayerischen Grünen für Ökologie und Gleichberechtigung, für Nachhaltigkeit und Teilhabe, für Vielfalt, Toleranz und Demokratie – jetzt auch in Berlin.

Wir sind noch nicht am Ziel, aber auf einem guten Weg. Ich freue mich über Begegnungen und Austausch mit Ihnen bei Veranstaltungen vor Ort, auf Twitter oder auf meiner Facebook-Seite.

  • Margarete Bause mit Ai Wei Wei
  • Kundgebung der Grünen in den 80ern
  • Spielkarte
  • Margarete Bause trifft bei Protest gegen Rüstungsgeschäfte der bayerischen Landesbank auf Günter Beckstein
„Wo Bause ist, ist Ärger.“Horst Seehofer im Bayerischen Rundfunk

Patenschaften für Menschen­rechts­ver­teidiger­*innen

Menschenrechtsverteidiger*innen und bedrohte Parlamentarier*innen brauchen weltweit Schutz

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In vielen Staaten werden Menschen, die die Menschenrechte verteidigen, selbst Opfer von Menschenrechtsverletzungen. Besonders bedroht sind Rechtsanwält*innen, Journalist*innen, Gewerkschafter*innen, Umweltschützer*innen sowie Vertreter*innen von Frauenorganisationen, von ethnischen und religiösen Minderheiten und indigenen Völkern. Im Rahmen des Bundestagsprogramms Parlamentarier*innen schützen Parlamentarier*innen, leisten wir Abgeordnete einen Beitrag zum Schutz und zur Förderung der Menschenrechte im Ausland und praktizieren damit Solidarität zwischen deutschen und ausländischen Parlamentarier*innenn sowie Menschenrechtsverteidiger*innen.

Im Rahmen des PSP-Programms und anderer Patenschaftsprogramme unterstütze ich mehrere engagierte Menschenrechtsverteidiger*innen.